Feuerwehr Recklinghausen

Tel.: 02361-30699 1120| Kurt-Schumacher-Allee 2 | 45657 Recklinghausen

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Die Stadt Recklinghausen liegt am Nordrand des Ruhrgebietes und grenzt dort an das Münsterland und im Osten an das Emscherland / Westfalen an. Infrastrukurell ist Recklinghausen an die BAB 2 und 43, den Rhein-Herne-Kanal, zwei Haupttrassen der Eisenbahn und mehrere Bundes- und Landstraßen angeschlossen. 

 RZ.Marcel Kusch

 

Der flächenmäßig etwas größere nördliche Teil um die Kernstadt, der in etwa durch die Hamm-Osterfelder Bahn geteilt wird, liegt auf dem Recklinghauser Lößrücken, dem östlichen Teil des Vestischer Höhenrücken, dessen Kamm die Innenstadt in Form eines nach Süden offenen Halbkreises ergibt. Südlichere Ortsteile liegen im Emschertal.

 
 51° 37′ 0″ Nördliche Breite und  7° 12′ 0″ Östliche Länge

 

Höchste natürliche Erhebung ist der Fritzberg (113 m) im Osten, westnordwestlich der Innenstadt werden in Hochlar um 110 m erreicht. Höchste künstliche Erhebung ist der Rodelberg (oder auch Nollbeckberg) mit 124 m im Nordwesten, der niedrigste Punkt des Stadtgebietes liegt an der Karlstraße im Südosten Hochlarmarks bei 43 m ü. NN.

 

 

Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in West-Ost-Richtung 9,5 und in Nord-Süd-Richtung 10,9 km. Der Umfang des Stadtgebietes beträgt 43 km.

 
 
 

Mittelalter

Recklinghausen wurde um 800 als karolingischer Königshof gegründet und im Jahr 1017 erstmals als Ricoldinchuson erwähnt. Ab 1150 wird die Stadt Mittelpunkt des so genannten Vest Recklinghausen, eines Gerichts- und Verwaltungsbezirks für das gesamte Umland (inklusive heutiger Teile von Geslenkirchen und Bottrop). Das Vest Recklinghausen gehört bis 1802 zum Kurfürstentum Köln. 1236 erhält Recklinghausen vom Kölner Erzbischof die vollen Stadtrechte. Von 1316 bis 1648 war Recklinghausen auch Mitglied der Hanse, dessen Tuch- und Textilerzeugnise bis ins Baltikum exportiert wurden.
 
 
 
 

Frühe Neuzeit

Zwischen 1514 und 1706 sind 100 Hexenprozesse aktenkundig. Höhepunkt der Hexenverfolgungen waren die Perioden 1580 - 1581 und 1588 - 1589, als auch die Truchsessschen Wirren endeten. Die letzte zweifelhafte Hinrichtung wegen Hexerei wurde 1706 an Anna Spickermann in Hochlar vollstreckt.

 

 
 

19. Jahrhundert


Nach Aufhebung des Kurfürstentums Köln kommt das Vest Recklinghausen erst zum Herzogtum Arenberg, später zum Großherzogtum Berg (Arrondissement Essen innerhalb des Ruhrdepartements) und schließlich 1814 zur preußischen Provinz Westfalen. Recklinghausen bildet eine aus mehreren Gemeinden bestehende Bürgermeisterei und wird Sitz eines Kreises.

1836 wird die Bürgermeisterei in die Stadt Recklinghausen und die Landbürgermeisterei geteilt. Zur Stadt gehört die Altstadt und die Stadtteile Hillen und Bruch.

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Neues Stadtwappen vom 3. Juni 1908

 

Zur Landbürgermeisterei gehören Herten und die Bauerschaften Ebbelich, Langenbochum, Scherlebeck, Bockholt, Disteln, Löntrup, Lenkerbeck, Hüls, Hochlarmark, Stuckenbusch, Hochlar, Speckhorn, Sinsen, Siepen, Oer mit Alt-Oer, Erkenschwick, Essel, Berghausen, Röllinghausen und die Gemeinde Suderwich. Die Einwohnerzahl betrug 1861 lediglich 1800 Bürger. Am 1. April 1901 scheidet Recklinghausen aus dem Kreis aus und wird kreisfreie Stadt, bleibt aber weiterhin Sitz des Kreises.
 
 
historische Aufnahme


NS-Zeit bis Ende
Zweiter Weltkrieg

 
Recklinghausen hatte das Glück, im Zweiten Weltkrieg nur zu 15 % zerstört zu werden. Die Propsteikirche wurde 1944 stark beschädigt, während Rathaus, Gastkirche und Engelsburg nur leichte Beschädigungen erlitten. Hauptbetroffen von den Luftangriffen war das Nordviertel. Über 300 Menschen kamen insgesamt durch Bombenabwürfe auf Recklinghausen ums Leben, die meisten am 22. März 1945.

 

 
Die Feuerwehr Recklinghausen verfügt noch heute über eine Drehleiter (Baujahr 1930) die den Krieg überstanden hat. Diese Leiter wird von Kameraden des Löschzugs Süd liebevoll instandgehalten.

 

Gebietsentwicklung

1926 wurde das Amt Recklinghausen aufgehoben. Die Gemeinde Suderwich sowie die Bauerschaften Röllinghausen, Berghausen, Hochlarmark, Stuckenbusch, Hochlar, Bockholt, Speckhorn, Börste und Essel Süd der aufgelösten Landgemeinde Recklinghausen (auch Gemeinde Recklinghausen-Land) wurden nach Recklinghausen eingemeindet.

1949 wurde Recklinghausen Großstadt womit auch die Feuerwehr Recklinghausen verbunden ist.
Der Brandmeister August Micke übberreichte in einem symbolischen Akt dem damaligen Oberbürgermeister Dünnebacke von der Drehleiter des Löschzugs Süd aus, eine Babypuppe die zuvor aus der Südstadt in einem Korso durch die Stadt gefahren wurde (siehe Bilder links mit Vergrößerung). Noch heute ist der Begriff "Großstadt-Ilse" eine feste Bezeichnung bei den alten Feuerwehrkameraden.
 
 
 

Einwohnerentwicklung


1962 erreichte die Bevölkerungszahl mit 131.569 ihren historischen Höchststand. Ende 2008 lebten in Recklinghausen nach Fortschreibung des Landesbetriebs für Information und Technik Nordrhein-Westfalen 120.059 Menschen.

Am 1. Januar 1975 wurde Recklinghausen im Zuge des 2. Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen in den vergrößerten Kreis Recklinghausen eingegliedert, der mit rund 660000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Kreis der Bundesrepublik ist.

Nach dem Ergebnis des Zensus 2011 hat die Stadt Recklinghausen aktuell 116000 Einwohner. 

 

Alle hier genutzten Informationen und Grafiken wurden von folgenden Quellen genutzt und fallen wenn nicht explizit vereinbart unter die GNU-Lizenz:

www.recklinghausen.de
www.wikipedia.de

 
 
 

Die Stadt Recklinghausen ist mit folgenden Städten verschwistert:

Außerdem existiert seit 1966 eine Patenschaft mit der Stadt El Progreso in Honduras. Mit der dortigen Feuerwehr besteht für uns eine besondere Verbundenheit, da diese ausgemusterte Löschfahrzeuge und Rettungswagen aus Recklinghausen einsetzt.



 

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Kontakt zu uns

Feuerwehr der Stadt Recklinghausen

Leiter der Feuerwehr
OBR Dipl.-Ing. Thorsten Schild

Kurt-Schumacher-Allee 2
D-45657 Recklinghausen    
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Fax    02361-30699 1734

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