Feuerwehr Recklinghausen

Tel.: 02361-30699 1120| Kurt-Schumacher-Allee 2 | 45657 Recklinghausen

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Bekleidung

Für die Arbeit der Feuerwehr ist es von essentieller Bedeutung, dass das Personal im Einsatzgeschehen optimal durch seine Schutzbekleidung vor der Einwirkung von mechanischen Kräften, Flammen und Hitze und anderen Gefahren geschützt sind. Hierzu verwendet die Feuerwehr diverse Schutzkleidungen, die wir Ihnen an dieser Stelle vorstellen möchten.

 

Die persönliche Schutzausrüstung der Einsatzkräfte aus Feuerwehr und Rettungsdienst werden in der sogenannten Kleiderkammer vorgahlten und verteilt.

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15109441 1115981638471652 527535015862323912 n  Die Mitarbeiter der Kleiderkammer versehen auf den Wachabteilungen ihren 24-Stunden-Wechseldienst. Das bedeutet nicht, dass die Kleiderkammer 24-Stunden geöffnet hat. Vielmehr sind mehrere Mitarbeiter mit den Arbeiten in der Kleiderkammer befasst und ergänzen sich im Team.

Schutzbekleidung nach HuPF
für Brandbekämpfung und technische Hilfe

Zum Schutz vor Stichflammen und begrenzten mechanischen Einflüssen, wurden die Feuerwehrleute in Recklinghausen mit einer universellen Schutzkleidung ausgestattet. In seiner vollen Ausstattung bedeckt dieser Anzug in Verbindung mit entsprechenden Handschuhen den Körper weitestgehend mit dem schützenden Nomexstoff. Im Einsatz- und Übungsdienst wird hierzu ein Helm mit einem Visier getragen.

 

Ausserdem tragen Funktionen an der Einsatzstelle entsprechend markierende Westen

 

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Einsatzhelm für Feuerwehrangehörige

Die Helme sollen Einsatzkräfte vor Kopfverletzungen durch herabfallende Teil oder auch gegen Anstoßen an scharfen oder heißen Stellen schützen. Die Helme haben ein Schutzvisier und einen Nackenschutz. Außerdem sind die Helme mit einer phosphoreszierende Beschichtung ausgerüstet. Diese wurde in den 60er Jahren auf Anregung des Frankfurter Branddirektors Prof. Ernst Achilles Bundesweit eingeführt.

Am Helm ist (soweit vorhanden) eine Qualifikationsmarkierung angebracht. Die Nummer gibt die Einheit/Löschzug sowie in der Frabe die Atemschutz - bzw. CSA-Tauglichkeit an
 
 

Dienstbekleidung

Neben der Schutzbekleidung im Einsatz wird bei der Feuerwehr auch normale Dienstbekleidung getragen. Dieser Dienstanzug besteht aus einer Tuchhose in Schwarz und einer Jacke in Dunkelblau mit dem Stadtwappen auf dem linken Ärmel. An diesem Ärmel wird ebenfalls das Dienstgrad- und Funktionsabzeichen getragen.

Seit 2011 gibt es eine landeseinheitliche Bekleidungsvorschrift die für die Dienstbekleidung gilt. Aus Kostengründen wurde vom Ministerium für Inneres und Kommunales eine Übergangsfrist erlassen in der beider Bekleidungen getragen werden dürfen.

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Rettungsdienstbekleidung

Die im Rettungsdienst eingesetzten Mitarbeiter, tragen Bereichskleidung die zum Dienstbeginn aus einem Bekleidungspool entnommen wird. Diese wird nach Dienstschluss chemisch gereinigt und desinfiziert. Ausserdem wird bei jeder dritten Wäsche die Bekleidung gegen Witterungseinflüsse imprägniert. Die Jacke weißt zudem eine Warnwirkung gegen Gefahren im Straßenverkehr auf.

Die Bekleidung wird durch die einmalige Benutzung und der anschließenden desinfizierenden Reinigung besonders beansprucht.

 
 

Hitzeschutzbekleidung

Bei der Brandbekämpfung kann es zu enormen Hitzeentwicklungen kommen. Um die Feuerwehrleute vor dieser Hitzestrahlung zu schützen, hält die Feuerwehr verschiedene Hitzeschutzanzüge vor. Sie werden in schwere und leichte Hitzeschutzkleidung unterteilt. Unter der schweren Hitzeschutzkleidung trägt der Feuerwehrmann einen Pressluftatmer direkt unter seinem Anzug. Dieser schützt jedoch nicht vor Stichflammen. Bei der anderen Variante handelt es sich um eine Hitzschutzhaube. Diese wird auch Escalor genannt.

 

Schutzanzug zur Technischen Hilfe "Wald"

Bei der Arbeit mit einer Motorkettensäge setzen sich die Feuerwehrmänner der Gefahr von Verletzung durch diese Maschine aus. Die Motorsägen kommen bei Aufräumarbeiten nach Stürmen zum Einsatz. Das Beinkleid und die Jacke sind mit Glasfaserprotektoren ausgestattet. Diese werden beim Kontakt mit der laufenden Sägekette aus der Kleidung in die Maschine gezogen und lösen die Kettenbremse aus. Damit wird gewährleistet, dass ein leichtes Material für das Personal den höchstmöglichen Schutz gewährleistet.

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Schutzbekleidung
Höhenrettung 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr können auch zu Einsätzen gerufen werden, bei denen Menschen aus einer Zwangslage in Höhen oder Tiefen gerettet werden müssen. Daher wurden für diese Einstzkräfte ("Höhenretter") spezielle Bekleidung (Persönliche Schutzausrüstung PSA) angechafft. Diese Overalls schützen die Kräfte gegen witterungsbedingte und leichte mechanische Gefahren. Als PSA gegen Absturz werden Auffanggurte über dem Overall getragen.

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Kontaminationsschutzanzug (Strahlenschutz)

Dieser Anzug schützt die Feuerwehrmänner nicht vor radioaktiver Strahlung. Er verhindert lediglich, dass die Einsatzkräfte durch radioaktiven Staub oder andere Partikel kontaminiert werden. Er umschließt alle frei liegenden Körperpartien (Hände und Gesicht), damit diese durch Handschuhe und Atemschutzmaske bedeckt werden können. Diese Anzüge werden auf dem Gerätewagen-Messtechnik mitgeführt. Sie bestehen aus einem engmaschig gewebten Baumwollstoff, welcher wasserabweisend imprägniert ist.

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Oelschutzanzug

Bei der Bekämpfung großer Mengen austretenden Oels sollten sich die Einsatzkräfte vor dem Oel schützen. Dabei werden die rechts abgebildeten Anzüge verwendet. Das Material des Anzuges ist im Gegensatz zu anderer Einsatzkleidung leicht von Oel zu reinigen. Zudem ist er auch schwerentflammbar. Das Gesicht wird in diesem Anzug durch eine Lochmaske verborgen. Daher ist bei diesem Anzug die Verwendung eines Atemschutzgerätes nicht nötig.

 

Chemikalienschutzanzug (CSA, auch Vollschutzanzug genannt)

Damit während eines Gefahrguteinsatzes die Feuerwehrmänner vor den gefährlichen Stoffen und Gütern geschützt sind, verwenden die Feuerwehren im Bundesgebiet so genannte Chemikalienschutzanzüge (auch Vollschutz genannt). Die Feuerwehrleute tragen unter diesem Anzug ganz normale Einsatzkleidung mit Feuerwehrhelm und einen Pressluftatmer. Da der Anzug luftdicht verschlossen wird, sammelt sich die Ausatemluft im Anzug und erzeugt einen Überdruck, der das Eindringen der Schadstoffe zusätzlich verhindert. Damit der Anzug jedoch nicht platzen kann, sind Überdruckventile in den Anzug integriert, welche bei Erreichen eines bestimmten Drucks die Luft aus dem Anzug entweichen lässt.

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Kontakt zu uns

Feuerwehr der Stadt Recklinghausen

Leiter der Feuerwehr
OBR Dipl.-Ing. Thorsten Schild

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D-45657 Recklinghausen    
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Fax    02361-30699 1734

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