Feuerwehr Recklinghausen

Tel.: 02361-30699 1120| Kurt-Schumacher-Allee 2 | 45657 Recklinghausen

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Mit dem Neubau der Feuer- und Rettungswache wurde auch eine moderne Schlauchpflegerei in Betrieb genommen. Zuvor mussten die Schläuche in die Kreisschlauchpflegerei nach Datteln gefahren werden. 

 

 

Nun können die Schläuche in der eigenen Wache gereinigt und instand gesetzt werden.Dadurch entfallen zeitaufwändige Transporte. Nach dem Reinigen der Schläuche werden diese zum Trocknen im Schlauchturm aufgehängt. Die Waschanlage wird durch einen Mann der jeweiligen Wachabteilung bedient.


Neben der Pflege und Instandhaltung der Schläuche werden hier auch die Armaturen gewartet und repariert.

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 Feuerwehrgeräte

Geräte der Feuerwehr werden vom technischen Dienst der Feuerwehr Recklinghausen gewartet. An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Geräte vorstellen und die Anwendungsgebiete erläutern

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Wärmebildkamera
Eine Wärmebildkamera wird von der Feuerwehr verwendet, um in einem verrauchten Raum nach vermissten Personen zu suchen und diese schneller retten zu können. Hierbei macht sich die Kamera die Infrarottechnik zu nutze. Außerdem stellt die Kamera auch die Temperatur in ihrem Bildschirm dar. Dadurch kann man auch nach Glutresten im Brandschutt suchen. Durch eine Gummiabdeckung wird es dem Feuerwehrmann ermöglicht, auch mit einer Atemschutzmaske die Kamera zu verwenden.

 

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Sprungrettungsgeräte Typ Lorsbach
Sie dienen als Ersatz für die bekannten Sprungtücher. Solche Sprungtücher mussten von 16 Feuerwehrleuten gehalten werden. Zur Bedienung des Sprungpolster werden lediglich zwei Feuerwehrleute benötigt, die mittels einer Druckluftflasche innerhalb von 30 Sekunden das Sprungrettungsgerät einsatzklar machen können. Hierbei wird Luft aus der Pressluftflasche in das Sprungrettungsgerät eingeleitet und erzeugt dort ein Luftpolster. Dieses Gerät kann einen Menschen aus einer Höhe von bis zu 16 Metern abfangen und vor gefährlichen Verletzungen bewahren. Auf allen LF 16-12 in Recklinghausen werden solche Sprungrettungsgeräte mitgeführt


Technische Daten:

Rettungshöhe: ca. 16 m
Fläche: 3,50 m x 3,50 m
Höhe: 1,70 m
Gewicht: ca. 55 kg
Aufbau: ca. 30 sek
Betrieb: 300 bar Atemluftflasche

 
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Stromerzeuger
Um an Einsatzstellen eine netzunabhängige Stromversorgung zu gewährleisten, verwendet die Feuerwehr mobile Stromerzeuger. Diese werden auf den Löschgruppenfahrzeugen und einigen weiteren Fahrzeugen als tragbare Stromerzeuger mit einer Leistung von mindestens 5 kVA (5000 Watt) mitgeführt. Der RW2 verfügt über einen im Fahrzeug Festeingebauten Stromerzeuger mit einer Leistung von 20 kVA (20000 Watt).
 
 

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Gasmessgeräte
Oft müssen die Feuerwehren an Orten tätig werden, wo durch auslaufende Gefahrstoffe oder austretendes Gas eine Explosionsgefahr besteht. Um diese rechtzeitig zu bemerken, werden Warn- und Messgeräte mitgeführt. Sie messen den Volumenanteil eines brennbaren Gases in der Umgebungsluft und der Feuerwehmann kann dann seine Maßnahmen daran ausrichten. Diese Geräte messen nicht nur explosive bzw. brennbare Luftanteile sondern auch toxische Anteile (CO, CO², SH, .., ..)

Für die Rettungsmittel der Feuerwehr Recklinghausen wurden CO-Messgeräte beschafft, um vor Ort die tödliche Gefahr durch Kohlenmonoxid registrieren zu können. In  der Vergangenheit kam es u.a. immer wieder zu Unfällen mit defekten Heizungsthermen und dabei verletzten Personen. Da CO auch für die Mitarbeiter der Feuerwehr eine reale Gefahr ist, sollen so die Mitarbeiter geschützt werden.
 

 

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Überdrucklüfter
Bei einem Brand entsteht eine Vielzahl von giftigen Substanzen, die über die Atmung aufgenommen werden können. Um eingeschlossenen Personen zu helfen, verwendet die Feuerwehr so genannte Drucklüfter. Diese werden vor dem Schadenobjekt aufgestellt und drücken frische Luft in das Gebäude. Dadurch wird eine Überdruck erzeugt, welcher wiederum den Brandrauch aus dem Gebäude drückt. Auch Wärme kann so abgeführt werden. Für die Feuerwehrleute ist diese Technik auch nützlich, da die Sicht im Gebäude verbessert wird.
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Hydraulische Rettungsgeräte
Bei Verkehrs- oder sonstigen Unfällen bei denen Menschen eingeklemmt werden oder sich in einer anderen Zwanglage befinden, verwendet die Feuerwehr hydraulisches Werkzeug um die Unfallopfer zu befreien. Angetrieben wird dieses Hydraulikaggregat mit einem Stromerzeuger. Das eine Werkzeug dient zum Schneiden von Metallblechen und das andere zum Auseinanderdrücken von Metall, Steinen oder ähnlichen Hindernissen.

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Rettungsschere

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Rettungszylinder 

 


 

Motorkettensägen
Nach Stürmen muss die Feuerwehr oft ausrücken, um Sturmschäden zu beseitigen. Dabei handelt es sich meist um umgestürzte Bäume, die Straßen blockieren oder umzustürzen drohen. Hier wird die Feuerwehr zur Gefahrenabwehr tätig. Um diese Schäden zu beseitigen, verwendet die Feuerwehr Motorkettensägen, die auf Löschgruppenfahrzeugen, Tanklöschfahrzeugen, Rüstwagen und Drehleitern mitgeführt werden.
Um Verbund- und Sicherheitsglas schneiden zu können, wird auf dem HLF der hauptamtlichen Wache eine Rettungssäge mit Tiefenanschlag mitgeführt (Bild rechts).
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Airbag-Rückhaltesystem
Wenn bei einem Verkehrsunfall eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wird und der Airbag nicht ausgelöst hat, geht vom Airbag eine nicht zu unterschätzende Gefahr für das Unfallopfer und die Einsatzkräfte aus. Um diese Gefahr zu minimieren, führt die Feuerwehr Recklinghausen auf einigen Fahrzeugen ein Rückhaltesystem mit, das verhindern soll, dass eine nachträgliche Auslösung des Airbags jemanden verletzt. Ein entsprechender Adapter dieses Systems, wird auch für die Beifahrerairbags verwendet.

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Pressluftatmer
In einem Feuerwehreinsatz zur Bekämpfung von Bränden oder eines Gefahrstoffaustritts sind Feuerwehrleute unterschiedlichsten Atemgiften ausgesetzt. Damit in diesem Zusammenhang keine Schadstoffe über die Atmungsorgane aufgenommen werden können, verwenden die Feuerwehren Atemschutzgeräte. Der Pressluftatmer (PA) ermöglicht es dem Feuerwehrmann normale Luft zu atmen und nicht, wie irrtümlich im Fernsehen erzählt, Sauerstoff. Auch unter CSA (Chemiekalienschutzanzug) muss ein PA getragen werden. Mit diesen Geräten verfügt der Feuerwehrmann über einen Atemluftvorrat für bis zu 35 Minuten.
Um diese Luft einatmen zu können, muss der Feuerwehrmann eine Atemschutzmaske tragen. Diese wird fälschlicherweise auch Gasmaske genannt. Auch ein Brillenträger kann mittels einer so genannten Maskenbrille optimal unter der Maske sehen.

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Fluchthaube
Diese Haube wird zur Rettung von Menschen aus verrauchten Gebäuden benutzt. Auf allen Löschgruppenfahrzeugen in Recklinghausen werden mehrere Hauben mitgeführt. Sie schützt den Träger durch einen Kombinationsfilter vor den im Brandrauch vorkommenden Atemgiften, bis der Träger durch Feuerwehrleute aus dem Haus in Sicherheit gebracht wurde. Auch Brillenträger können diese Maske zusammen mit ihrer Sehhilfe verwenden.

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Plasmaschneidgerät
Dieses Gerät der Firma Jäckle wird auf dem Rüstwagen mitgeführt und erzeugt duch elektrische Energie einen Plasmastrahl von ungefähr 1200°C. Damit können Metalle geschnitten werden welche für einen Motortrennschleifer zu stark wären. Das geschmolzene Metall wird danach durch einen Druckluftstrahl von der Einsatzkraft weggeblasen. Die benötigte elektrische Energie wird vom Rüstwagen erzeugt.

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Armaturen
Damit die Feuerwehr einen Brand löschen kann braucht man neben den Schläuchen in denen Wasser oder Schaum mitgfeührt werden auch Armaturen die diese Löschmittel abgeben. Neben den berühmten C- und B-Rohren (CM für C-Mehrzweck und BM für B-Mehrzweck) werden seit längerem auch Hohlstrahlrohre eingesetzt. Mit diesen kann der selbe Löscherfolg mit weniger Löschwasser erziehlt werden. Das kleinste Rohr ist das DM-Rohr (wobei die Größe in der alphabetischen Reihenfolge zunimmt).

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Tauchpumpe
Nach Unwettern wird die Feuerwehr oft zu überfluteten Kellern gerufen. Mittels einer Tauchpumpe kann Wasser aus diesen Kellern in die Kanalisation abgepumpt werden. Hierbei bleibt aber eine Resthöhe von 10 cm im Keller die der Wohnungs- bzw. Kellereigentümer selber entfernen muss. Die Feuerwehr muss auch an anderer Stelle helfen.

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Mobiler Rauchverschluss
Oft tritt Brandrauch durch eine Wohnungstür in den Treppenraum eines Hauses und behindert die Evakuierung des Gebäudes oder vergrößert den Schaden durch den Brand. Daher nutzt die Feuerwehr einen Rauchverschluss der in die Wohnungstür der Brandwohnung geklemmt wird. Die Feuerwehr kann trotzdem in die Brandwohnung vorrücken ohne große Mengen an Brandrauch aus der Wohnung in den Treppenraum entweichen zu lassen.

 




Türöffnungswerkzeug
Häufig wird der Rettungsdienst zu hilflosen Personen in Wohnungen gerufen. Wenn diese Personen es nicht schaffen die Haustür selbstständig zu öffnen, wird die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Dann kann mit Hilfe des Türöffnungswerkzeugs die Tür verhältnismäßig schadensfrei geöffnet werden. Das Werkzeug ist auf Löschgruppenfahrzeugen und dem Rüstwagen verlastet.

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Recklinghäuser Feuerwehrfahrzeuge

Einheit
Typ
Fahrgestell
KW
Aufbau
Rufname
FuR
LF 16-12
Iveco 120-23 AW
174
Magirus
Florian 0-44-2
FuR
DLK 23-12 cc
Iveco EuroFire 150E27
196
Magirus
Florian 0-33-1
FuR
ELW
Daimler-Chrysler Sprinter 313 cdi
95
Esser
Florian 0-11-1
FuR
RW 2
Iveco EuroFire 135E24
127
Magirus
Florian 0-52-1
FuR
LKW
Iveco 180-23
174
Atlas Kran
Florian 0-74-1
FuR
GW-G
Iveco EuroFire 100E18
130
Schmitz
Florian 0-54-1
FuR
GW-Mess
Mercedes Benz 307D
53
Land NW
Florian 0-92-1
FuR
MTW
Volkswagen T4
50
-
Florian 0-19-1
FuR
PKW
Ford KA 1,6
44
-
Florian 0-8-1
FuR
KdoW
Mercedes-Benz 200D
72
-
Florian 0-10-1
           
Altstadt
LF 16-12
MAN LE 2000
180
Ziegler
Florian 0-44-1
Altstadt
LF 16-TS
Iveco 90-16 AW
118
Lentner
Florian 0-45-7
Altstadt
TLF 24-50
Mercedes-Benz 1625
184
Ziegler
Florian 0-24-1
           
Süd
LF 16-12
Iveco 120-23 AW
174
Magirus
Florian 0-44-3
Süd
DLK 23-12 cc
Iveco 140-25 A
194
Magirus
Florian 0-33-2
Süd
LF 16-TS
Iveco 90-16 AW
118
Lentner
Florian 0-45-4
Süd
MTW
Volkswagen T4
57
-
Florian 0-19-3
Süd
LKW
Volkswagen LT 4.5
55
Meiler
Florian 0-72-1
           
Ost
LF 16-12
Mercedes-Benz 1124
177
FGL-Metz
Florian 0-44-5
Ost
LF 16-TS
Mercedes-Benz LA1113
124
Lentner
Florian 0-45-5
Ost
TLF 16-24 Tr
Iveco 90-16 AW
118
Magirus
Florian 0-21-3
           
Hochlar
LF 16-12
Iveco EuroFire
-
Magirus
Florian 0-44-8
Hochlar
LF 16-TS
Iveco 90-16 AW
118
Lentner
Florian 0-45-x
Hochlar
TLF 16-24 Tr
Iveco 90-16 AW
118
Magirus
Florian 0-23-1
           
Suderwich
LF 16-TS
Iveco 90-16 AW
118
Lentner
Florian 0-45-7
Suderwich
DLK 23-12
Magirus-Deutz FM232D14F
175
Magirus
Florian 0-33-3
Suderwich
TLF 8-18
Iveco 90-16 AW
118
Magirus
Florian 0-21-4
Suderwich
LF 8
Mercedes-Benz 608D
58
Ziegler
Florian 0-41-1
Suderwich
MTW
Volkswagen T4
50
-
Florian 0-19-2
           
Speckhorn
LF 16-TS
Mercedes-Benz LA1113
124
Lentner
Florian 0-45-8
Speckhorn
TLF 8-18
Mercedes-Benz 814
83
Heines
Florian 0-21-2
Speckhorn
LF 8
Iveco 60-9 AC
64
Magirus
Florian 0-41-2


Recklinghäuser Rettungsdienstfahrzeuge
Standort
Typ
Fahrgestell
PS
Ausbau
Rufname
Baujahr
FuR
RTW
Daimler-Chrysler Sprinter 313 cdi
130
WAS
Florian 0-83-3
2001
FuR
RTW
Daimler-Chrysler Sprinter 313 cdi
130
WAS
Florian 0-83-4
2003
FuR
RTW
Mercedes-Benz L609
90
Binz
Florian 0-83-5
1994
FUR
RTW
Daimler-Chrysler Sprinter
 
Hospimobil
Florian 0-83-2
2005
FuR
NEF
Mercedes-Benz
 
Binz
Florian 0-82-2
2000
FuR
NEF
Volkswagen Passat
 
WAS
Florian 0-83-1
2002
FuR
KTW
Volkswagen T4
 
WAS
Florian 0-85-3
2002
FuR
KTW
Volkswagen T4
 
WAS
Florian 0-85-4
2002
FuR
KTW
Mercedes-Benz
 
Miesen
Florian 0-85-1
1991
FuR
KTW
Mercedes-Benz
 
Binz
Florian 0-85-2
1993
             
RW-Süd
RTW
Daimler-Chrysler Sprinter
89
Hospimobil
Florian 0-83-1
2005

Einsatzleitfahrzeuge

Diese Fahrzeuge werden bei der Feuerwehr mit ELW abgekürzt. Einsatzleitfahrzeuge sind Einsatzfahrzeuge, die mit erweiterter Kommunikationstechnik, Einsatz- und Objektplänen und weiteren Unterlagen ausgerüstet sind. Sie werden nach den Vorgaben der DIN 14507/Teil 1 gefertigt. Eingesetzt werden Einsatzleitfahrzeuge zur Führung eines Einsatzes vor Ort, der Kommunikation mit der Leitstelle und Besprechungen der vor Ort verantwortlichen Führungskräfte.


Der links stehende ELW wird vom BvE (Beamter vom Einsatzdienst) verwendet, um zu Einsatzstellen im ganzen Stadtgebiet zu gelangen und dort die Einsatzleitung zu übernehmen. Er rückt zusammen mit dem Löschzug FuR von der Feuer- und Rettungswache aus. Der KdoW steht dem Leiter der Feuerwehr zur Verfügung, hiermit kann er jederzeit zu größeren Einsatzstellen ausrücken und dort die Einsatzleitung übernehmen. Ausserdem steht es tagsüber den beamten des Tagesdienstes zur Verfügung, um Termine ausser Haus wahrnehmen zu können.


Man unterteilt Einsatzleitfahrzeuge in ELW 1 und ELW 2. Die Zahlen geben hierbei an, wie groß der Umfang der mitgeführten Kommunikations- und Führungsmittel sind.

 




ELW 1 / Löschzug FuR





KdoW / Löschzug FuR

 

Fernmeldetechnik der Feuerwehr

 

Der "Feuerwehrfunk"

Fahrzeugfunkgerät

 

In der Bundesrepublik sind alle Behörden- und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) mit speziellen Funkgeräten und anderem Fernmeldegerät ausgerüstet, um zur Erfüllung ihrer Aufgaben miteinander zu kommunizieren. Diese BOS-Geräte senden ihre Funksignale auf speziell reservierten Frequenzen. Man unterscheidet heute zwischen dem analogen und dem digitalen Behördenfunk. Derzeit verfügt die Feuerwehr Recklinghausen nur über analogen Funk im 4m-Band (4 Meter Frequenzen) und im 2m-Band welches um die digitale Alarmierung ergänzt wird.

 

Beim 4m-Funk kommunizieren die Fahrzeuge der Feuerwehr (oder auch Polizei und andere BOS) mit der Leitstelle und unter einander.  Damit der reguläre Funkverkehr zwischen den Einsatzfahrzeugen und der Leitstelle nicht überlastet wird, verfügen die Fahrzeuge über das so genante Funkmeldesystem (FMS) mit deren Hilfe ein digitales Kurztelegramm mit einer vorher festgelegten Bedeutung an die Leitstelle gesandt wird. Der Einsatzleitrechner der Leitstelle kann dann z.B. die Zeit protokollieren wann das Fahrzeug ausgerückt bzw. am Notfallort eingetroffen ist

 

Handfunkgerät

Neben den Funkgeräten, wie sie in den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes verwendet werden, gibt es auch Handfunkgeräte mit denen Einsatzkräfte vor Ort sich z.B. in einem brennenden Haus verständigen können. Ebenfalls über die 2-meter Frequenzen werden auch die Freiwilligen Löschzüge und der Rettungsdienst alarmiert. Hierbei werden entweder digitale Kurztexte von der Leitstelle gesendet und auf so genannten Alpha-Numerischen-Meldern dargestellt oder ein "normaler" Funkmeldeempfänger löst ein lautes akustische Signal aus.

digitaler Meldeempfänger

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Die Feuerwehr Recklinghausen wartet ihre Funkgeräte und Funkmeldeempfänger ("Piepser") sowie Handlampen und gelbe Warnblitzer in einer eigenen Werkstatt. Diese wird von Beamten betreut, die einen elektrotechnischen Beruf erlernt haben. Diese Beamten versehen ihre Arbeit in der Werkstatt zusätzlich zu ihrem normalen Einsatzdienst. Ihnen steht dafür modernes Gerät und Werkzeug zur Verfügung.

Zahlenmäßig betreut die Funkwerkstatt rund 350 Meldeempfänger von Rettungsdienst und Brandschutz in Recklinghausen. Dazu kommen rund 150 tragbare Funkgeräte.

Mitarbeiter am Messplatz

 Ab dem Jahr 2013 wird im Landkreis Recklinghausen der Testbetrieb für den digitalen BOS-Funk anlaufen. Hierzu baut das Land NRW zusammen mit den anderen Bundesländern und dem Bundesinnenministerium ein Funknetz auf, dass ähnlich einem Mobilfunknetz funktioniert.
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Es werden zwei Funkgerätearten  verwendet. Die HRT (Handfunkgeräte für Einsatzstellen) und MRT (Fahrzeugfunkgeräte) werden wie ein Mobilfunktelefon mit einer spezielen SIM-Karte gesichert.
mrt

 

 basisstation hrt
Für den digitalen BOS-Funk wurde auf dem Schlauchturm der Feuerwache Recklinghausen eine Basisantennenstation aufgebaut die eine Funkzelle darstellt. Neben Funkgesprächen wird in einer späteren Ausbaustufe auch Datenfunk und Telefongespräche übertragen.
 
Aktuelle Seite: Home
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05.02.2023 09:42

Kontakt zu uns

Feuerwehr der Stadt Recklinghausen

Leiter der Feuerwehr
BD Dipl.-Ing. Thorsten Schild

Kurt-Schumacher-Allee 2
D-45657 Recklinghausen    
Tel     02361-30699 1120
Fax    02361-30699 1734

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