Feuerwehr Recklinghausen

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24-Stunden-Dienst

24-STUNDEN-DIENST

Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen versehen ihren Dienst in einem 24/48-Stunden-Rhythmus. Das bedeutet, dass sie 24 Stunden Dienst haben, woraufhin 48 Stunden Freizeit folgen. Somit benötigt die Feuerwehr Recklinghausen drei Wachabteilungen, die rund um die Uhr hauptamtlich die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sicherstellen. Um eine 48-Stunden-Woche nach EU-Arbeitszeitverordnung einhalten zu können, erhält jeder Mitarbeiter nach einer Folge von sieben Diensten eine zusätzliche Freischicht, die so genannte Regelfrei-Schicht. 
 
Eine Wachabteilung wird jeweils angeführt von einem Wachabteilungsleiter. Zusätzlich versieht ein Mitarbeiter aus dem Tagesdienst aus dem gehobenen oder höheren feuerwehrtechnischem Dienst einen 24-Stunden-Dienst und stellt die Funktion des ranghöchsten diensthabenden Feuerwehrbeamten und bestellten Einsatzleiter nach BHKG NRW sicher. Diese Funktion wird in Recklinghausen als Beamte vom Einsatzdienst, kurz BvE, bezeichnet.
 
Wie eine 24-Stunden-Schicht bei der Feuerwehr Recklinghausen exemplarisch ablaufen kann, stellen wir einmal dar:
 

07:30 Uhr

Beginn der Wachschicht. Die aufziehende und abziehende Wachabteilung sowie der Tagesdienst treten mit allen im Dienst befindlichen Mitarbeitern in der Fahrzeughalle des Brandschutzes an. Hier werden wichtige Informationen getauscht, die Aufgaben übergeben und der Wachabteilungsleiter verliest den Dienstplan für die kommenden 24 Stunden. Am Wochenende findet in Recklinghausen ein "fliegender Wechsel" statt, was bedeutet, dass jeder Mitarbeiter im Zeitraum von 07:15 Uhr bis 07:45 Uhr eine persönliche Übergabe an seinen direkt nachfolgenden Kollegen gibt und dann Feierabend machen darf. 
 
Im Anschluss an die Wachübergabe erfolgt die morgendliche Überprüfung der Fahrzeuge und Geräte. Hier kontrolliert jeder seinen Arbeitsplatz für die kommenden 24 Stunden noch einmal auf das Genaueste und stellt die Vollständigkeit und Funktionssicherheit sicher.
 

08:00 Uhr

Morgendliche Dienstbesprechung. Die Wachabteilung versammelt sich geschlossen im Wachsaal der Feuer- und Rettungswache. In der kommenden halben Stunden erfolgt die genauer Aufgabenverteilung für den Arbeitsdienst der Wachabteilung, der Wachabteilungsleiter verkündet Informationen, Baustellen, Verkehrsstörungen und Besonderheiten. Nach der morgendlichen Besprechung nehmen die Kollegen ihren Arbeitsdienst in ihrem jeweiligen Sachgebiet auf. Hierzu ist jeder Mitarbeiter einem Sachgebiet zugeordnet. Beispielhaft seien hier der Rettungsdienst, die Planung der Ausbildung, die KFZ-Werkstatt, die Atemschutzwerkstatt und die Schlauchwäsche genannt.
 

09:30 Uhr

 
"Halb zehn in Deutschland..." Um 09:30 Uhr versammelt sich die Wachabteilung im Wachsaal zum gemeinsamen Frühstück. Das gemeinsame Frühstück und mittägliche Kochen sind wichtige Bestandteile für den Zusammenhalt innerhalb einer Schicht...und ohne Mapf, kein Kampf. Nach dem Frühstück nehmen die Kollegen wieder ihren Arbeitsdienst auf. Am Wochenende gibt es zusätzlich zuk Sportraum nun die Möglichkeit eine städtische Sporthalle zu nutzen und Mannschaftssportarten zu nutzen. 
 

13:00 Uhr

Mittagszeit. Die Wachabteilung hat nun Mittagspause und nimmt ihr Essen auf. Hierzu kochen die Wachabteilungen selbstständig und gemeinsam, was ein wichtiger Faktor ist. Bis 14:00 Uhr wird ausserdem Mittagsruhe gehalten, diese bezieht sich aber natürlich bei der Feuerwehr nur auf den Arbeitsdienst. Einsätze können jederzeit dazwischen kommen.
 

14:00 Uhr

Kurze Aufgabenplanung. Nach der Mittagspause versammelt sich die Wachabteilung wieder im Wachsaal. Nun werden Aufgaben ggf. neu vergeben, neue Aufgaben kommen hinzu und ggf. sind einige Aufgaben schon abgearbeitet. Bis 16:00 Uhr wird der Arbeitsdienst in den Sachgebieten wieder aufgenommen und die Kollegen aus dem Tagesdienst in ihrem Arbeiten unterstützt.
 

16:00 Uhr

Kaffepause. Zur Kaffeepause trifft sich die Wachabteilung wieder im Wachsaal. Nun werden die erledigten Aufgaben kurz besprochen, nicht erfüllte Aufgaben notiert, damit die Folgeschicht diese zuende führen kann. Nach der Kaffeepause, die eine halbe Stunde lang ist, steht Wachunterricht auf dem Plan. Da Aus- und Fortbildung in Techniken und Taktiken wichtig ist, bereitet jeder Mitarbeiter einmal einen Wachunterricht vor. Zudem kommen in dieser Zeit desöfteren Kindergärten, Schulklassen oder Besuchergruppen zu Führungen auf die Feuer- und Rettungswache. Öffentlichkeitsarbeit, Aufklärung und Prävention gehören zu den Kernaufgaben der Feuerwehr und genießen einen hohen Stellenwert. Zudem sind diese Termine bei den Kollegen sehr beliebt.
 

19:30 Uhr

Nun beginnt für die Mitarbeiter der Bereitschaftsdienst. Sie können sich nun wahlweise in ihrem Ruheraum, im Wachsaal, im gemeinsamen Fernsehraum, in der Küche oder überall sonst in der Feuer- und Rettungswache aufhalten. Diese Zeit ist quasi Freizeit, unter der Prämisse, dass die Mitarbeiter die Wache nicht verlassen dürfen und im Falle eines Einsatzes einsatzbereit innerhalb von 120 Sekunden ausgerückt sind.
 

22:00 Uhr

Nachtruhe. Die meisten Kollegen ziehen sich nun nach und nach in ihre Ruheräume zurück und ruhen. Feuerwehrleute schlafen nämlich nicht, sondern ruhen in einem stets einsatzbereitem Halbschlaf. Diese Nachtruhe gilt, im Falle einer ruhigen Nacht, bis...
 

06:15 Uhr

Um 06:15 Uhr weckt die Kreisleitstelle die Kollegen aus ihrer Ruhe durch einen Weckgong. Im Anschluss versehen die Kollegen bis zum Wachwechsel Arbeitsdienst, machen die Geräte und Fahrzeuge für die Übergabe bereit und reinigen die Einsatzfahrzeuge.
 

07:30 Uhr

Wachwechsel. Die aufziehende, abziehende Wachabteilung und der Tagesdienst treten geschlossen in der Fahrzeughalle des Brandschutzes an und ein neuer 24 Stunden Dienst beginnt.
 

Einsätze

Zu jeder Zeit während der Wachschicht und an wirklich jedem Ort kann es vorkommen, dass die Leitstelle einen Alarm auslöst. Dann wird natürlich der Arbeitsdienst sofort unterbrochen und die Kollegen begeben sich zu ihren Einsatzfahrzeugen, rüsten sich aus und rücken innerhalb von 120 Sekunden aus. Dies macht weder vor anfallenden Arbeiten, Pausen oder der Bereitschaftszeit Halt. 
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Leiter der Feuerwehr
OBR Dipl.-Ing. Thorsten Schild

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