Feuerwehr Recklinghausen

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Historie

Das Feuerlöschwesen in Recklinghausen Ost vor 1909
Der Löschzug Ost besteht seit dem 9. Februar 1909 in seiner Form als freiwilliger Löschzug der Feuerwehr Recklinghausen. Vor diesem Zeitpunkt wurde der Brandschutz durch alle Bürger der Stadt zwischen 15 und 50 Jahren gestellt. Leiter eines jeden Brandeinsatzes war der Bürgermeister, der dafür zu sorgen hatte, dass der Brand möglichst effektiv bekämpft wurde. Außerdem musste er die Brandursache klären und den Brandschaden schätzen, sowie das Geld bei versicherten Gebäuden bei fortschreitenden Reparaturen auszahlen. Auch damals gab es schon Feuerlöschspritzen, um die Brandbekämpfung so effektiv wie möglich zu machen. Die Löschspritzen wurden in Spritzenhäusern aufbewahrt. Es gab im gesamten Stadtgebiet Recklinghausen drei dieser Feuerlöschspritzen. Neben diesen Löschspritzen wurden auch etwa 50 - 60 Feuerwehreimer in den Spritzenhäusern aufbewahrt, mit denen die Bürger das Wasser zur Löschspritze transportieren mussten. Denn die Löschspritzen hatten noch keine Möglichkeit, Wasser aus Brunnen oder fließenden Gewässern zu entnehmen. Da diverse größere Brände im Bezirk Ost wüteten, wurde bereits 1863 im heutigen Löschbezirk Ost von den Bürgern ein Zusammenschluss zu einer Bauernschaftswehr beschlossen. Diese Bauernschaftswehr trotzte fast 46 Jahren allen Bränden, bis dann bis zum Jahr 1909 hin immer mehr Feuer wüteten und immer mehr Schaden entstand, so dass die Bauernschaftswehr ihre Aufgabe nicht mehr bewältigen konnte.


Die Gründung im Februar 1909

Den letzten Ausschlag zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Löschbezirk Ost gab ein Großbrand bei Schulte Hillen. Die zur Hilfe eilende Freiwillige Feuerwehr aus der Altstadt war wesentlich besser ausgerüstet und konnte daher besser schnelle Hilfe leisten. Dies erkannten die Bürger schnell und beschlossen die Bauernschaftswehr durch eine Freiwillige Feuerwehr zu ersetzen, um auch einen besseren Standard bei Hilfeleistungen zu erreichen. So wurde dann am Dienstag, den 9. Februar 1909 abends um 20:30 eine Versammlung von Bürgern aus Recklinghausen-Ost einberufen, die die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr Recklinghausen-Ost beschloss. Spontan waren 43 Oster Bürger bereit, unter der Führung des Bauunternehmers Anton Kruse als 1. Chef des Löschzuges Ost den Kampf mit dem Feuer aufzunehmen. Die Stadtverwaltung war aber nur dann bereit, die neue Wehr mit den erforderlichen Geräten auszurüsten, wenn das gesamte Feuerlöschwesen der Stadt in einen festen organisatorischen Zusammenhang käme. Dies führte nach eingehender Beratung dazu, dass sich im Interesse des Feuerschutzes des gesamten Stadtgebiets und zur Hebung der Leistungsfähigkeit der einzelnen Wehren, die im Stadtbezirk bestehenden drei Freiwilligen Feuerwehren der Altstadt, Süd und Ost, zu einem Stadtverband zusammenschlossen. Jede Wehr bildete für sich einen Löschzug. Dadurch begann nun eine stadtweite kontinuierliche Weiterentwicklung im Feuerlöschwesen. So wurde bereits im Jahr 1910 ein neues Gerätehaus für den Löschzug Ost "Am Goddenhof" erbaut.


Die Folgen des Ersten und Zweiten Weltkriegs

Durch den Ersten Weltkrieg wurde der Aufschwung der Wehr jäh unterbrochen. Die meisten Wehrmänner wurden nach und nach zum Dienst an der Waffe einberufen. Der Feuerschutz konnte nur noch mit Hilfe von Lehrlingen und älteren Schülern sichergestellt werden. Nach Ende des Krieges konnte der Aufbau nur mühsam wieder beginnen. Und erst einige Jahre nach Ende des Kriegs konnte man wieder von normalem Betrieb sprechen. Für die Jahre 1938-1947 fehlen leider jegliche Unterlagen. Doch die tragischen Kriegsjahre waren für alle Feuerwehren gleich schwer. Besonders der Mangel an Personal und Material erschwerte viele Einsätze und der Brandschutz konnte nur noch mit Mühe aufrechterhalten werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand die Feuerwehr vor einem Nichts. Fast die gesamte Bekleidung und Ausrüstung ging verloren. Außerdem wurden die Fahrzeuge beim Rückmarsch der deutschen Truppen verschleppt. So war es eine der dringendsten Aufgaben nach dem Krieg diese verschleppten Fahrzeuge wieder zu finden und zurück nach Recklinghausen zu bringen.


Nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute

Als ein Meilenstein der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Ost dürfte der 30. und 31. Mai 1959 gelten. Nach fast einjähriger Bauzeit konnte der damalige Löschzugführer Adolf Freyhoff den Schlüssel für das neue Gerätehaus an der Rainersstraße/Ecke Castroper Straße in Empfang nehmen. In diesem Gerätehaus war der Löschzug Ost bis zum 14. Oktober 2002 beherbergt. Zum 14. Oktober 2002 zog der Löschzug Ost dann gemeinsam mit der Feuer- und Rettungswache, dem Löschzug Altstadt und der Jugendfeuerwehr in das neue Gebäude an der Kurt-Schumacher-Allee ein.
Die letzten sechs Löschzugführer des Löschzugs Die Löschzugführer des Löschzugs Ost vor Jörg Pommerenke

Foto von der Gruendung

Damals verfügte der Löschzug Ost auch über eine Musikabteilung, die auf diesem Bild in der ersten Reiehe zu sehen ist.
 
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