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Feuerwehrgeräte
Geräte der Feuerwehr werden vom technischen Dienst der Feuerwehr Recklinghausen
gewartet. An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Geräte vorstellen
und die Anwendungsgebiete erläutern.
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Wärmebildkamera
Eine Wärmebildkamera wird von der Feuerwehr verwendet, um
in einem verrauchten Raum nach vermissten Personen zu suchen
und diese schneller retten zu können. Hierbei macht sich die
Kamera die Infrarottechnik zu nutze. Außerdem stellt die Kamera
auch die Temperatur in ihrem Bildschirm dar. Dadurch kann
man auch nach Glutresten im Brandschutt suchen. Durch eine
Gummiabdeckung wird es dem Feuerwehrmann ermöglicht, auch
mit einer Atemschutzmaske die Kamera zu verwenden.
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Sprungrettungsgeräte
Sie dienen
als Ersatz für die bekannten Sprungtücher. Solche Sprungtücher
mussten von 16 Feuerwehrleuten gehalten werden. Zur Bedienung
des Sprungretters werden lediglich zwei Feuerwehrleute benötigt,
die mittels einer Druckluftflasche innerhalb von 30 Sekunden
das Sprungrettungsgerät einsatzklar machen können. Hierbei
wird Luft aus der Pressluftflasche in das Sprungrettungsgerät
eingeleitet und erzeugt dort ein Luftpolster. Dieses Gerät
kann einen Menschen aus einer Höhe von bis zu 16 Metern abfangen
und vor gefährlichen Verletzungen bewahren. Auf allen LF
16-12 in Recklinghausen werden solche Sprungrettungsgeräte
mitgeführt
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Stromerzeuger
Um an Einsatzstellen eine netzunabhängige Stromversorgung
zu gewährleisten, verwendet die Feuerwehr mobile Stromerzeuger.
Diese werden auf den Löschgruppenfahrzeugen und einigen weiteren Fahrzeugen als
tragbare Stromerzeuger mit einer Leistung von mindestens 5
kVA (5000 Watt) mitgeführt. Der RW2 verfügt
über einen im Fahrzeug Festeingebauten Stromerzeuger mit einer
Leistung von 20 kVA (20000 Watt).
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Gasmessgeräte
Oft müssen die Feuerwehren an Orten tätig werden, wo durch
auslaufende Gefahrstoffe oder austretendes Gas eine Explosionsgefahr
besteht. Um diese rechtzeitig zu bemerken, werden Warn- und
Messgeräte mitgeführt. Sie messen den Volumenanteil eines
brennbaren Gases in der Umgebungsluft und der Feuerwehmann
kann dann seine Maßnahmen daran ausrichten.
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Überdrucklüfter
Bei einem Brand entsteht eine Vielzahl von giftigen Substanzen,
die über die Atmung aufgenommen werden können. Um eingeschlossenen
Personen zu helfen, verwendet die Feuerwehr so genannte Drucklüfter.
Diese werden vor dem Schadenobjekt aufgestellt und drücken
frische Luft in das Gebäude. Dadurch wird eine Überdruck erzeugt,
welcher wiederum den Brandrauch aus dem Gebäude drückt. Auch
Wärme kann so abgeführt werden. Für die Feuerwehrleute ist
diese Technik auch nützlich, da die Sicht im Gebäude verbessert
wird.
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Hydraulische
Rettungsgeräte
Bei Verkehrs- oder sonstigen Unfällen, werden oft Menschen
eingeklemmt. Aus diesem Grund verwendet die Feuerwehr hydraulisches
Werkzeug, um die Unfallopfer zu befreien. Angetrieben wird
dieses Hydraulikaggregat mit einem Stromerzeuger. Das eine
Werkzeug dient zum Schneiden von Metallblechen und das andere
zum Auseinanderdrücken von Metall, Steinen oder ähnlichen
Hindernissen.
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Rettungsschere
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Rettungsspreizer
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Motorkettensäge
Nach Stürmen muss die Feuerwehr oft ausrücken, um Sturmschäden
zu beseitigen. Dabei handelt es sich meist um umgestürzte
Bäume, die Straßen blockieren oder umzustürzen drohen. Hier
wird die Feuerwehr zur Gefahrenabwehr
tätig. Um diese Schäden zu beseitigen, verwendet die Feuerwehr
Motorkettensägen, die auf Löschgruppenfahrzeugen,
Tanklöschfahrzeugen, Rüstwagen und
Drehleitern mitgeführt werden.
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Airbag-Rückhaltesystem
Wenn bei einem Verkehrsunfall eine Person in ihrem Fahrzeug
eingeklemmt wird und der Airbag nicht ausgelöst hat, geht
vom Airbag eine nicht zu unterschätzende Gefahr für das Unfallopfer
und die Einsatzkräfte aus. Um diese Gefahr zu minimieren,
führt die Feuerwehr Recklinghausen auf einigen Fahrzeugen
ein Rückhaltesystem mit, das verhindern soll, dass eine nachträgliche
Auslösung des Airbags jemanden verletzt. Ein entsprechender
Adapter dieses Systems, wird auch für die Beifahrerairbags
verwendet.
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Pressluftatmer
In einem Feuerwehreinsatz zur Bekämpfung von Bränden oder
eines Gefahrstoffaustritts sind Feuerwehrleute unterschiedlichsten
Atemgiften ausgesetzt. Damit in diesem Zusammenhang keine
Schadstoffe über die Atmungsorgane aufgenommen werden können,
verwenden die Feuerwehren Atemschutzgeräte. Der Pressluftatmer
(PA) ermöglicht es dem Feuerwehrmann normale Luft zu atmen
und nicht, wie irrtümlich im Fernsehen erzählt, Sauerstoff.
Auch unter CSA (Chemiekalienschutzanzug)
muss ein PA getragen werden. Mit diesen Geräten verfügt der
Feuerwehrmann über einen Atemluftvorrat für bis zu 35 Minuten.
Um diese Luft einatmen zu können, muss der Feuerwehrmann eine
Atemschutzmaske tragen. Diese wird fälschlicherweise auch
Gasmaske genannt. Auch ein Brillenträger kann mittels einer
so genannten Maskenbrille optimal unter der Maske sehen.
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Fluchthaube
Diese Haube wird zur Rettung von Menschen aus verrauchten
Gebäuden benutzt. Auf allen Löschgruppenfahrzeugen
in Recklinghausen werden mehrere Hauben mitgeführt. Sie schützt
den Träger durch einen Kombinationsfilter vor den im Brandrauch
vorkommenden Atemgiften, bis der Träger durch Feuerwehrleute
aus dem Haus in Sicherheit gebracht wurde. Auch Brillenträger
können diese Maske zusammen mit ihrer Sehhilfe verwenden.
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